Gesund und mit Spass essen (Teil 1)

Heute teile ich mal etwas davon das ich in 27 Jahren meines Lebens und in den 3.5 Jahren als Mama gelernt habe im Bezug auf Ernährung. Dies ist der erste Teil einer Serie. Bevor ich zu sehr ins Detail gehe, möchte ich sagen, dass ich keine Ärztin bin und auch keine Ernährungsberaterin. Mit einer Ernährungsberaterin bin ich aber aufgewachsen (meine Mama) und das eine oder andere ist bei mir schon hängen geblieben.

Da ich immer wieder gefragt werde was mich zum Kochen inspiriert und wie wir das so umsetzen habe ich hier mal ein paar Tipps & Tricks niedergeschrieben. Dies ist ein Anfang und soll Spass machen, nicht belehren sondern viel mehr zeigen was für uns funktioniert. Ich liebe Essen 😀 und Kochen. Hast du wahrscheinlich hier auf meinem Instagram schon leicht erahnen können.

Den Einstieg in ein komplexes Gebiet wie Ernährung möchte ich gerne leicht und farbenfroh gestalten. Also mit den Stichworten Frisch & „Eat the rainbow“ ! Denn das die von mir vorgestellten Farben gesund sind, wird schnell einleuchten und es ist etwas das man mit Kindern relativ einfach in den Alltag integrieren kann ohne das man jetzt ganz viel wissen muss.

  • Gute Essgewohnheiten dürfen kultiviert (& vorgelebt) werden. Wenn du möchtest dass dein Kind versteht, dass Bananen gesund sind, dann ist es wichtig solche Dinge zu erklären und zu erzählen. Gerne auch mit Fotos der Entstehung, wer es gerne detailliert zeigen mag. Du solltest dann aber (zumindest vor dem Kind :D) auch öfters zur Banane greifen anstatt zur Schokolade.

  • Regenbogen. Was sich für den Regenbogenteller eignet: Datteln, Äpfelschnitzli, Orangenstücke, Melone, Mais, getrocknete Aprikosen, Weinbeeren, Blumenkohl, Broccoli, Brot (am Besten dunkles), Gojibeeren, einzelne Salatblätter (super wenn man einen gesunden & leckeren Dip dazu serviert) Kartoffeln, Karotten, Gurken, Teigwaren (gibt es auch farbige zum Beispiel aus Erbsen oder aus Linsen).
  • Das Kind in den ganzen Prozess miteinbeziehen. Vom Einkauf (wenn man die Nerven hat :D) bis hin zur Food Vorbereitung. So kommen Kids von früh auf mit Lebensmitteln in Berührung. Ich habe unsere Tochter immer Teil sein lassen des Erlebnisses. Sie weiss auch genau wo es heisst ist und ist sehr achtsam 🙂 Eines meiner Ziele fürs nächste Jahr ist sie noch mehr einzubeziehen (wenn sie denn mag). Deshalb haben wir gerade dieses tolle Kinderschneidwerk hier bestellt.

  • Dem Kind die Wahl und Zeit geben. Wenn das Kind aus mehreren gesunden Dingen auswählen kann ist das einfach ideal. Ich habe am Anfang den Teller schnell wieder weggeräumt weil sie nicht (sofort) alles gegessen hat. Heute weiss ich das es sich lohnt die Teller stehen zu lassen (natürlich je nach Alter des Kindes bitte immer überwachen!) denn die Kids essen vielleicht am Morgen noch keine Cashewnüsse dafür sind diese am Nachmittag weg.
  • Smoothies. Smoothies und nochmals Smoothies! Wir trinken (eigentlich) jeden Tag Smoothies. So kann man ganz viel „unterjublen“ zum Beispiel Spinat oder Grünkohl oder Erdbeeren und Himbeeren oder Pfirsiche und Äpfel. Ganz viele Smoothie Rezepte werden hier bald folgen.
  • Immer und immer und immer wieder probieren! Bis zu 15 x muss/darf/soll man jemandem etwas zum Probieren geben bis der auch entscheiden kann ob er es mag. Schwierig nur wenn der andere ein stures Köpfchen hat 😀
  • Verpackungsdesign. Man kann zum Beispiel in Aufläufen (eher nicht sooooooo gut) aber Smoothies, Suppen, Blätterteigtaschen oder in solchen gesunden Gemüsepatties  sehr gut Erbsen und Spinat (oder was auch immer) verstecken unter Saucen oder unter was anderem das gern gegessen wird.
  • Verständnis. Sich an die eigene Kindheit erinnern. Wer mochte damals schon wirklich Gemüse? Jap, ich auch nicht! Aber heute mag ich es sehr 🙂 !!! <3 Also Hoffnung besteht. 🙂
  • Freude. Freude. Freude. Freude am Essen und am Kochen und am Zusammen-sein vorleben bringt viel mehr als das Kind zu zwingen das und das zu essen. No way! Lieber positiv darauf hinweisen. Klappt gut wenn man mehrere Kinder am Tisch hat. Zum Beispiel dann diejenige, die viel Gemüse isst einfach loben (bitte so ohne die anderen schlecht zu machen!:D) Zum Beispiel: Wow, die Anna isst ja heute suuuuuper schön und ganz viel Brokkoli. Bravo du! Da mache ich (als Mama) doch auch gleich mit. Und dann so High-Five 🙂 ! Mal schauen ob dann noch andere mitmachen wollen 😉
  • Start early. Schon morgens beim Frühstück gesund und farbig starten. Anstatt erst im Laufe des Tages.

Download & Drucken (falls das noch zeitgemäss ist)

So und weil man manchmal einfach gar keinen Plan hat was man kochen oder zubereiten soll, habe ich euch einen kleinen Guide bereit gemacht. Hier seht ihr ein paar Ideen, ich hoffe euch macht die Umsetzung Freude.

Dieser Blog Post ist in Zusammenarbeit mit IKEA (Green Lifestyle) entstanden. Eine Marke, die unsere Familie seit Jahren nutzt und die sich je länger je mehr für Nachhaltigkeit auf unserem schönen Planeten einsetzt. Danke dafür!

Werbung/Collaboration mit IKEA! IKEA ist eine Marke, die unsere Familie inspiriert und die wir nutzen. Vielen Dank für die Unterstützung der Brands, die diesen Blog ermöglichen.

2 comments

  1. Bunt am Morgen – den Tipp versuche ich schon seit Jahren zu beherzigen 🙂 aber irgendwie schaffe ich es gerade so das Brot auf den Tisch zu stellen und meinen Kaffee rauszulassen. Vielleicht nächstes Jahr 😉

    1. Ja vielleicht auch zuerst den Kaffee um überhaupt alle Farben zu erkennen 😀 ! Genau, wäre doch mal eine Idee für s nächste Jahr 🙂 mit ein paar Himbeeren oder Blaubeeren und einer Konfitüre käme ja auch schon ein wenig Farbe dazu!

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